Um das Ler­nen zu ler­nen, arbei­tet die GGS Neun­kir­chen gezielt am Auf­bau metho-discher Kom­pe­ten­zen. Dabei wer­den in den Jahr­gän­gen metho­di­sche Schwer­punk­te gesetzt.

In den Klas­sen 5 und 6 liegt der Schwer­punkt (neben dem fach­li­chen Ler­nen) auf dem Auf- und Aus­bau sozia­ler und metho­di­scher Kom­pe­ten­zen und dem Erler­nen von Stra­te­gi­en zur ziel­ge­rich­te­ten Koope­ra­ti­on. Tuto­rIn­nen und Schul­so­zi­al­ar­bei­te-rIn­nen arbei­ten in die­ser Zeit eng zusam­men. Stra­te­gi­en zur Koope­ra­ti­on und Grund­la­gen der Zusam­men­ar­beit in Grup­pen wer­den auch im Fach­un­ter­richt umge­setzt. Hier sei auch auf den Punkt „Indi­vi­dua­li­sie­rung“ hin­ge­wie­sen.

In den Klas­sen 7 und 8 wer­den die Stra­te­gi­en zum ziel­ge­rich­te­ten koope­ra­ti­ven und indi­vi­du­el­len Ler­nen ver­tieft (sie­he dazu das Kon­zept der PM — Stun­den im Kapi­tel „Indi­vi­dua­li­sie­rung“). Die Schü­le­rIn­nen wer­den immer mehr zum Mit­ge­stal­ter und Mit­ver­ant­wort­li­chen ihres Lern­pro­zes­ses, so dass hier die Grund­la­gen einer eigen­be­stimm­ten Lebens­füh­rung (sie­he Leit­bild) aus­ge­baut wer­den.
Bedingt durch die anste­hen­den Abschluss­prü­fun­gen und Über­gangs­ent­schei­dun­gen liegt der Schwer­punkt in den Klas­sen 9 und 10 zunächst auf der Vor­be­rei­tung dar­auf, aber auch auf der inten­si­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit der Berufs­fin­dung. Schü­le­rIn­nen , die im Jahr­gang 10 in den A‑Kursen sind, berei­ten sich auf das Arbei­ten in der Ober­stu­fe vor.

Der Unter­richt in der Ober­stu­fe zielt auf das Errei­chen des Abiturs. Im Sin­ne eines umfas­sen­den Bil­dungs­be­griffs ste­hen aber auch in der Ober­stu­fe die Aspek­te der Gemein­sam­keit und Zusam­men­ar­beit mit im Vor­der­grund. Schü­le­rIn­nen fin­den ihren per­sön­li­chen Sinn im Ler­nen am bes­ten im Dia­log mit ande­ren.