Mit dem Bus machten sich beiden Geschichtskurse des Abiturjahrgangs am Freitag auf den Weg nach Verdun um die Geschichte des Ersten Weltkrieges am geschichtsträchtigen Schlachtfeld von Verdun praxisnah zu erforschen. Begleitet wurden die Kurse von den Fachlehrern und einer Referentin der Stiftung Demokratie Saarland, die auf der Hinfahrt mit den Kursteilnehmern die Ursachen des Ersten Weltkrieges und die Kriegsschuldfrage diskutierte. Kurz vor Ankunft wurde dann zur Veranschaulichung ein Film über den Schlachtverlauf und die Militärtechnik gezeigt.

Vor Ort wurden auf dem riesigen Areal verschiedene Schauplätze der Schlacht angesteuert. Zunächst ging es bei strahlendem Sonnenschein in die nasskalten Katakomben des Forts Douaumont, das im Verlauf der Schlacht im Wechsel von deutschen und französischen Soldaten besetzt wurde und in dem 650 deutsche Soldaten starben und beerdigt wurden, die einer Explosion im Inneren zum Opfer fielen. Von dort ging es zum 2016 neu eröffneten Museum, das in sehr eindrücklicher Weise die Schlacht und die schrecklichen Bedingungen der Soldaten, den Kriegsalltag und die vom Krieg völlig verwüstete Landschaft zeigt und rekonstruiert. Anschließend wurden Erfahrungen und Eindrücke ausgetauscht. Nach einem kurzen Besuch des mitten im Schlachtfeld gelgegenen und vollständig zerstörten Dorfes Fleury und einem kurzen Abstecher zu einem rekonstruierten Schützengraben ging es zum Abschluss zum Memorial, der zentralen Gedenkstätte mit den Gräbern 15 000 französischer Gefallener. Hier bekamen die Schüler einen Eindruck von den unglaublichen Ausmaßen der Schlacht von Verdun, die im Laufe eines Kriegsjahres 300 000 Soldaten auf beiden Seiten der Frontlinie sinnlos das Leben kostete.

Deutlich zeigte die Exkursion und die Rückmeldung der Schüler, wie wichtig die Besuche solcher Orte sind, da sie dem oft theoretischen Wissen im Unterricht einen realen Bezugspunkt geben und zeigen, wie viel Leid und Elend Kriege verursachen.

Steigender Medienkonsum, das Aufwachsen mit neuen Medien sowie der Wandel der genutzten Medien stellen Schulen unserer heutigen Zeit vor neue Herausforderungen. Um einen altersgerechten Umgang mit neuen Medien wie Smartphones und Tablets aber auch Apps wie WhatsApp, Instagram, TikTok, Facebook und Youtube für die Schülerschaft zu gewährleisten, wird an der Schule ein Medienprojekt in den fünf Klassen der Klassenstufe 5 in das Konzept der Medienerziehung übernommen und jährlich im Jahrgang 5 durchgeführt.

Schirmherr dieses Projekts ist die hausinterne Schulsozialarbeit, vertreten durch die Sozialarbeiterinnen Jenny Klasen und Tanja Hauser. Im Mittelpunkt des Projektes stehen dabei Fragen wie: Was sind Social Media? Welche Funktionen haben diese? Was fasziniert so an Sozialen Medien? Welchen Nutzen haben die Schülerinnen und Schüler?

Eng eingebunden in dieses Projekt ist der Ethikkurs der Klassestufe 10, welcher einen Rollenspiel zum Thema Gruppenchat bei WhatsApp vorbereitet und dieses gemeinsam den Fünftklässlern vorstellt. „Schüler helfen Schülern ist eine tolle Methode, um den Lernerfolg zu erhöhen,“ findet Julia Rebold, als Kursleiterin Ethik am Projekt involviert. Doch auch die Erarbeitung von Regeln zu einem sicheren und bewussten als auch kritischen Umgang mit Sozialen Medien und speziell WhatsApp ist eines der Kernanliegen, wie Schulsozialarbeiterin Jenny Klasen zu berichten weiß.

Durch eine erhöhte Medienkompetenz möchte man die Schülerschaft auch für die Schattenseiten sensibilisieren, denn leider sind es oft diese Schattenseiten, die für Schlagzeilen in der Presse sorgen: Konfliktaustragung in der Medienwelt, Cybermobbing, Austausch problematischer Inhalte als auch das Wissen um die persönlichen Rechte und Pflichten sind Themen, mit denen sich die Jugend der heutigen Zeit auseinandersetzen muss. Und gerade hierzu kann man nach Meinung von Schulleiter Clemens Wilhelm nicht früh genug anfangen, denn wie er zu berichten weiß, wachsen Kinder und Jugendlichen bereits in frühen Jahren in der digitalen Welt mit Smartphones und Tablets auf. Doch durch die enge Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit, dem Ethikkurs sowie der Mitarbeit der Lehrerschaft soll gewährleistet werden, dass es zu einem altersgerechten und verantwortungsvollen Umgang mit Sozialen Medien kommt, deren Grundlage schon in Klassenstufe 5 gelegt werden soll.

In der internationalen Woche gegen Rassismus findet auch in diesem Jahr wieder ein Konzert in der Aula der Ganztagsgemeinschaftsschule in Neunkirchen a m Donnerstag, den 21. März 2019, statt.

Kurz vor den Winterferien wächst in den Oberstufenkursen bei den Schülern die Unruhe. Zettel mit Teams und Taktiken werden erstellt und verworfen und Möglichkeiten ersonnen die Lehrer zu schlagen – oder ihnen zumindest mal für all die langweiligen Schulstunden ans Bein zu treten.

weiterlesen “Lehrer rocken Halle 4”

Am Samstag, den 26.01.2019, fand an der GGS Neunkirchen der alljährliche „Tag der offenen Tür“ statt. Ab 9.00 Uhr konnten interessierte Schüler/innen und ihre Eltern unsere Schule besuchen.

Für interessierte Eltern haben wir eine Infobroschüre mit den wichtigsten Informationen zur GGS Neunkirchen zusammengestellt.

Der Wahlpflichtkurs „Bewegung und Gesundheit“, welcher in der Klassenstufe 10 von Frau Richter betreut wird, lässt in diesem Schuljahr so manche Besucher das Gebäude 4 irritiert aber auch interessiert betreten, treten ihnen hier doch oftmals ungewohnte Gerüche in die Nase.

Da sich der Kurs mit Schülerinnen und Schülern der verschiedensten Nationalitäten zusammensetzt, kam man dem Schülerwunsch nach, Gerichte der diversen Herkunftsländer zu kochen.

Hierzu müssen die Kochkünstler ein Portfolio erstellen, in dem Rezepte zu jeweils einer Vor-, Haupt- und Nachspeise aufgeführt werden. Ziel ist es laut Frau Richter, am Ende des Schuljahres gemeinsam mit dem Kurs ein Kochbuch zu erstellen, das die Vielfalt sowohl in der Herkunft, der Zusammensetzung des Kurses als auch der Geschmäcker darstellen soll.

Die Kursteilnehmer zeigen sich ob der Diversität der Gerichte sehr erfreut, können sie doch ihren Hunger nach der Zubereitung in gemeinsamer Runde stillen. Den was ist schöner als ein Essen miteinander zu verzehren, dass man sich in gemeinsamer Arbeit erkocht hat.

Am 14.12 fand der diesjährige Weihnachtsbasar statt, der von der Schülervertretung organisiert wird. In den Aula, der Cafeteria und auf den Fluren wurden umrahmt von vorweihnachtlicher Musik selbst gebastelte Geschenke und Geschenkkarten  verkauft. Der Erlös der Aktion kommt in die Klassenkassen der teilnehmenden Schülergruppen.

Unsere Fußballschulmannschaft vertrat das Saarland beim DFB-Schul-Cup 2018.

Die DaZ-Klasse der GGS Neunkirchen besuchte die Ausstellung „Die dritte Dimension der Linie“ der Künstlerin Zipora Rafaelov, in der die Künstlerin hauptsächlich mit Papier, Fäden und Holz gearbeitet hat. Die Leiterin der städtischen Galerie Neunkirchen, Frau Nix-Hauck, führte die Klasse durch die Ausstellung und vermittelte den Kindern auf spielerische und kindgerechte Art jede Menge Hintergrundinformationen zu den Exponaten. Erstaunlich war, was die SchülerInnen in den Werken entdeckt haben und wie begeistert sie von den Bildern waren.

Anschließend durften sich die Kinder im Kinderatelier versuchen und selbst mit Papier, Kleber und Schere arbeiten. Dabei wurden sie von Frau Nick-Hauck und Frau Zietzer hervorragend angeleitet und unterstützt. Dies selbst gestalteten Kunstwerke durften die Kinder mit nach Hause nehmen.