Wenn Kinder früh lernen, mit Unterschieden umzugehen, macht sie das stark für die Zukunft. So können sie die Welt zum Besseren verändern. Diese Erfahrungen wirken bis ins Erwachsenenalter und sorgen für bessere Ausbildungs- und Berufschancen.

Jährlich am 5.

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Die DAF Klasse der GGS Neunkirchen erprobte in einem Workshop mit Florian Klein vom Adolf-Bender-Zentrum was es heißt, möglichst vorurteilsfrei einander zu begegnen und niemanden vorschnell in Schubladen zu stecken.

Zum Einstieg wurde gemeinsam ein Video geschaut, indem vier Jugendliche sich vorstellen. Sie zeigen den Zuschauern, welche Hobbys und Leidenschaften sie haben: die Musik, den Sport, das Sprayen und das Entwerfen von Kleidern. Erst im zweiten Teil des Films erfahren wir die Schubladen, in die diese vier Jugendliche gesteckt werden und mit denen sie zu kämpfen haben: „der Schwule“, “der Jude“, „die muslimische Kopftuchträgerin“ und „die behinderte Rollstuhlfahrerin“.
Anhand des Films wurde nun die Frage diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt es nicht soweit kommen zu lassen, dass Menschen anhand eines Merkmals in Schubladen einsortiert werden. Schubladen über die es häufig Vorurteile gibt.

Die Gruppe erarbeitete, dass es wichtig sei offen aufeinander zuzugehen und den Gegenüber zunächst einmal kennenzulernen, bevor man sich vorschnell ein falsches Urteil bildet. In einer theaterpädagogischen Übung wurden Begegnungen und gegenseitige Achtung und Aufmerksamkeit praktisch aufgezeigt und trotz der Ernsthaftigkeit des Themas auch sehr humorvoll umgesetzt.

In einer wilden Runde „Vielfalts-Bingo“ tauschten sich die Workshopteilnehmenden auf spielerische Weise miteinander aus und konnten neue Dinge über sich in Erfahrung bringen. Es wurde ersichtlich wie wichtig Kommunikation und das Reden miteinander ist. Sei es um sich besser kennenzulernen, Vorurteile auszuräumen oder auch mögliche Konflikte zu verhindern oder zu klären. Bei einer Übung, in der es darum ging in Kleingruppen verschiedene Aufgaben mit Stühlen umzusetzen, zeigte sich schnell, in welchem Chaos es enden kann, wenn jeder nur an sich denkt. Durch mehr Kommunikation und kreative Zusammenarbeit war es möglich alle Aufgaben trotz unterschiedlicher Interessen gemeinsam zu lösen.

 

Einige DaF-Schüler unserer Schule folgten der Einladung der Interkulturellen Selbsthilfegruppe „Bunte Seelen“, an zwei Künstlerworkshops des Stadtmuseums St.Wendel zum Themenkreis „Die Straße der Skulpturen Reloaded“ teilzunehmen.  Im ersten Workshop „Skulpturen aus Draht, Papier und Kleister“ im Februar ging es zuerst   darum, die Fotoausstellung „Die Straße der Skulpturen“  anzuschauen und Näheres darüber zu erfahren. Sie liegt im nordöstlichen Saarland und führt von St. Wendel bis zum Bostalsee. Der Skulpturenweg wurde von dem aus St. Wendel stammenden Bildhauer Leo Kornbrust im Jahre 1971 initiiert. Gewidmet ist er dem von den Nationalsozialisten ermordeten deutsch-jüdischen Bildhauer und Maler Otto Freundlich, der in den 1930er Jahren die Idee zu einer völkerverbindenden Straße der Skulpturen hatte. Diese Straße der Brüderlichkeit und menschlichen Solidarität sollte von Paris nach Moskau führen. Seit dem Jahre 1971 wurden entlang eines circa 25 km langen Teilstücks des Saarland-Rundwanderweges insgesamt 57 Skulpturen von 51 Künstlern aus 12 Ländern geschaffen und aufgestellt. Dabei ist die grundlegende Botschaft der Skulpturenstraße – die stetige Arbeit für den Frieden – aktueller denn je.

Das war der Anstoß für die Teilnahme von Neuzuwandererkindern. Themenpassend wurden die Werke mit den Händen erschaffen. Beim zweiten Workshop „Arbeit mit Speckstein“ im März überlegten die Teilnehmer nach der Sichtung der vorhandenen Specksteine, welche Form in dem Stein „steckt“. Danach erarbeiteten sie „ihren“ Stein mit Raspeln, Schleifpapier und Specksteinöl. Durch die Teilnahme an beiden Workshops, die von der Künstlerin Claudia Vogel geleitet wurden, wurde ein Klima erzeugt, in dem die besten Voraussetzungen zur Entfaltung der Offenheit, Neugier und Spontanität,  Unterstützung  und Förderung der Kreativität und Kompetenzen und selbstverständlich auch der deutschen Sprachkenntnisse  angeboten wurden. Die Resultaten werden im Juli im Stadtmuseum St.Wendel ausgestellt sein. Anschließend den jeweiligen Workshop nahmen die Teilnehmer auch Zeit für die Museums- und Stadterkundung. Die Teilnahme der DaF-Schülern wurde initiiert und sie begleitet wurden  von der pädagogischen Fachkraft Frau Laima Rui.

Die Teilnahme an den Workshops wurde ermöglicht durch das Projekt „Niswa – Frauen“, gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Programms „500 Landinitiativen“

Wie jedes Jahr, so auch in diesem nahmen die Schülerinnen und Schüler der GGS Neunkirchen an der Saubermach-Aktion „Picobello“ teil. Trotz regnerischem Wetter waren die Schüler der Jahrgangsstufe 6 motiviert den an die Schule grenzenden Stadtpark und die Haspelstraße von herumliegendem Müll zu befreien. Nach dem Handschuhe und stabile Müllsäcke verteilt waren, machten sich die Schüler an die Arbeit. Dabei fanden sie erstaunliche Dinge, wie einen Motorradhelm sowie einen intakten Holzschlitten. Auch eine Geldbörse mit einem Pass wurde gefunden und konnte mithilfe der Polizei dem Besitzer übergeben werden.

Nachdem der Unrat in den Säcken verstaut war, wurden die Schüler mit leckerem Essen und Getränken versorgt.

„Picobello“ – immer wieder gerne!

Am 15.12.2017 unternahmen die Schüler des Grundkurs Physik (gemeinsame Oberstufe der Schulen Schiffweiler, Bexbach und Neunkirchen) einen Unterrichtsgang an die Universität des Saarlandes. Begleitet von Fr. Servatius und Hr. Lamberti trafen sich die Schüler am Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM). Dort wurde die Gruppe herzlich von Prof. Birringer in seiner Arbeitsgruppe, die Nanomagnetismus-Phänomene erforscht, begrüßt; Ein passender Einstieg in die Reihe „Magnetische Felder“ des Lehrplans des 1. Halbjahres der Hauptphase.

Danach führte eine Doktorandin die Schüler durch die Laboratorien, erklärte, wie die Forscher magnetische Nickelstäbchen in der Größe von einigen hundert Nanometern mithilfe von hochreinem Aluminium, Elektrolyseverfahren und Chromsäure selbst herstellen. Sie werden in der Grundlagenforschung beispielsweise als Sonden genutzt, um Materialeigenschaften von Gelatine unterschiedlicher Konzentrationen durch das Anlegen von Magnetfeldern zu untersuchen.

Auch der Spaß kam bei der Exkursion nicht zu kurz: In einem Gefäß mit Wasser dienten die Nickel-Nanostäbe dazu, einen Song der Rolling Stones zum Erklingen zu bringen. Wie das funktioniert?
Auf eine Spule wird eine Spannung gegeben, auf der die Klänge des gewünschten Songs „aufmoduliert“ sind. Innerhalb der Spule wird so ein veränderliches Magnetfeld generiert. Befinden sich Stäbchen in Form einer wässrigen Lösung innerhalb dieses Magnetfeldes, richten sie sich entlang der Feldlinien aus. Das Gefäß mit den Nanostäbchen wird von einem Laser durchstrahlt. Je nach Magnetfeldstärke drehen sich die Stäbchen so, dass sie den Laserstrahl durchlassen, nur einen Teil durchlassen oder blockieren. Die Intensität der durchgelassenen Strahlung wird von einem Detektor erfasst und wiederum in ein akustisches Signal übersetzt. An einen Lautsprecher angeschlossen ist das Lied wieder klar erkennbar. Nach etwa einer Stunde Laborführung wussten wir ungefähr, wie der Arbeitsalltag eines Physikers in der Forschung aussehen kann.

Anschließend ging es um die Frage, was man mit einem abgeschlossenen Physikstudium noch anfangen kann. Antworten fanden die Oberstufenschüler in der Patentverwertungsstelle der Uni. Dort erklärte einer der Mitarbeiter, wie er als promovierten Physiker in der Verwaltung arbeiet. Nach einem ausführlichen Einblick in die Tauglichkeitsprüfung von Patenten der Uni führt der Weg in das Lehrgebäude der Physik, wo ein Gespräch mit Vertretern des Fachschaftsrates statt fande.

Mit einer kleinen Sammelaktion startete vor einigen Monaten ein Projekt in Klasse 10. Dabei wurden Plastikdeckel gesammelt. Für 500 gesammelte Verschlüsse spendiert der Rotary-Club eine Impfung gegen Kinderlähmung.

Inzwischen hat sich das Projekt über alle Jahrgänge ausgebreitet. Auf jedem Flur finden sich Sammelboxen und Container und für viele Schüler ist es selbstverständliche geworden, ihre Deckel dort abzugeben. Beworben wird die Aktion zusätzlich über die Digitalen Schwarzen Bretter. Dort wird auch mit einem Counter der derzeitige Stand der Deckel angezeigt. Auch Eltern und Lehrer helfen fleißig beim Sammeln mit. Der Verein „Deckel drauf“ aus Nürnberg nimmt das Material entgegen und kümmert sich um alles Weitere.

Inzwischen wurden über 30 000 Deckel gesammelt  Alle Verschlüsse von der  Cola- über die Limo- bis zum Wasserflaschen- und Karton-Verschluss landen in den Boxen.  Die GGSNK will „faire Schule“ werden, ein Label, um das sich derzeit auch der Kreis Neunkirchen derzeit bemüht. Damit passt das Projekt zu anderen Fairtrade Projekten der Schule. 

Die Partner des Klima Projektes Neunkirchen hatten die 12er Erdkunde-Kurse von Frau Berberich und Herrn Meyer am 19.10.2017 gemeinsam mit dem Neunkircher Windanlagenbauer VENSYS und dem Windparkbetreiber Enovos zu einem Projekttag Wind eingeladen.

Die Nutzung von Windenergie ist im Zuge der Energiewende von großer Bedeutung und trägt wesentlich dazu bei, die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen wie Erdöl, Gas und Kohle zu minimieren. Daher ist das Thema auch Teil des Erdkunde-Lehrplans für die Oberstufe im Bereich Klimawandel und nachhaltige Energieversorgung.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein allgemeiner Vortrag von Frau Zwiener (KEW) über die Geschichte und die Nutzungsmöglichkeiten der Windenergie in Deutschland und weltweit sowie ein erster Einblick in die technischen Hintergründe von Windkraftanlagen.

Der folgende Teil des Projekttages fand auf dem Gelände der VENSYS Energy AG statt, wo die Schülerinnen und Schüler von Herrn Elsen durch die Produktionshalle geführt und über die Produktion der Windenergieanlagen „Made in Neunkirchen“ informiert wurden. Dort hatten wir u.a. die Möglichkeit, allesamt in eine Maschinengondel zu steigen oder uns eine Vorstellung über die Stärke der verbauten Magneten im Stromgenerator zu verschaffen.

Neben der Betriebserkundung stand auch eine sehr interessante Präsentation von Herrn Siegmund auf dem Programm, in welcher neben der Entwicklung  und Produktpalette der VENSYS Energie AG Themen wie Energiewende, Klimaschutz und Digitalisierung angesprochen wurden.

Den Abschluss bildete die Besichtigung des Windparks Schiffweiler an der B 41, wo uns die Gelegenheit geboten wurde, auch mal in eine Windkraftanlage hineinzuschauen und einen Eindruck zu erhalten wie riesig eine solche Anlage mit 140 Metern (bis zur Maschinengondel) eigentlich ist.

 

 

 

 

 

 

In dem Workshop „Ich, wir und die Anderen“ ging die DAF Klasse der GGS Neunkirchen am Mittwoch, 27. September 2017 auf Spurensuche, was es mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden innerhalb und zwischen Gruppen auf sich hat. Gemeinsam mit Workshopleiter Florian Klein vom Adolf-Bender-Zentrum St.Wendel (ein Verein, der sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt) wurde zunächst die eigene Vielfalt einer jeden Person erfahrbar gemacht. Die Gruppe erkannte recht schnell, dass ein Merkmal nicht ausreicht um eine Person beschreiben zu können. Neben Name, Alter, Herkunft, Religion und Aussehen spielen auch noch viele weitere Dinge eine wichtige Rolle: welche Interessen habe ich, was ist mir besonders wichtig, welche Werte vertrete ich, wie gehe ich mit anderen Menschen um.
Es braucht eben Zeit einen anderen Menschen genau kennenzulernen, um sich ein Bild von ihm machen zu können. Zeit, die man sich nehmen sollte um Menschen nicht zu Unrecht in Schubladen zu stecken und sie abzustempeln.

Anhand von Positionsübungen wurde die Vielfalt in unserer Gruppe unter die Lupe genommen: es gab viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Unterschiede müssen jedoch nichts Schlechtes sein. So meinten einige in der Gruppe, dass zu viele Gemeinsamkeiten auf Dauer langweilig wären. Da könne man ja nichts Neues mehr kennenlernen.

Die Welt immer in schwarz und weiß, richtig und falsch zu sehen, bringt uns nicht weiter. Häufig gibt es viele Meinungen, Ideen, Ansichten die sich gegenüberstehen, aber alle ihre Berechtigung haben. Diese Vielfalt ist etwas Besonderes und Wichtiges! Innerhalb von Gruppen sollte man diese Vielfalt schätzen und nicht nur schauen, welche Gemeinsamkeiten man hat um sich von anderen mit anderen Ideen, Meinungen und Lebensweisen abzugrenzen und Menschen auszuschließen.

Gruppen können das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und für die Mitglieder einer Gruppe für Rückhalt sorgen. Dient der Zusammenhalt einer Gruppe jedoch zur Ausgrenzung und Abwertung anderer Menschengruppen, wird es allerdings problematisch. Häufig gibt es in unserer Gesellschaft die Abgrenzung von Gruppen untereinander. „Wir sind so und die sind anders!“ „Mit denen wollen wir nichts zu tun haben!“ Oft werden Unterschiede als etwas Trennendes empfunden. „Die sollen sich uns anpassen und nicht wir uns denen!“

Denn eines ist sicher: anders sind wir alle!

Von Dienstag, 15.5.17, bis Donnerstag, 18.5.17, fanden die ersten Schultheatertage Saar im Theater Überzwerg/Saarbrücken statt. Insgesamt wurden 18 Theaterstücke von saarlandweit 16 teilnehmenden Schulen aufgeführt davon allein drei Stücke aus der GGSNK

Die Schauspielgrruppen der GGSNK präsentierten ein Kaleidoskop theatraler Eindrücke und gaben einen Einblick in die breit angelegte Theaterarbeit an unserer Schule. Die Aufführungen wurden von Workshops für die Schüler begleitet, die Einblicke in  neu Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten gewährten und durch professionelle Haltung aller  beteiligten Schülern großen Spaß machte.

Die drei Produktionen der GGSNk.

die Stadt von nebenan; Eine Szenencollage nach Ideen der SchülerInnen Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen der Theaterklasse Klasse 6 von Julia Waschbusch. Spielleitung: Christine Münster-Domke

Mädchen-l(i)eben: Ein Projekt des  Kurses Musikalisch-Kulturelle Bildung, Jahrgang 9. Spielleitung: Elke Pomberg, Georg Eich

Kinder haben Rechte! haben Kinder Rechte?:  Eine Produktion zum Thema Kinderarbeit, Kindersklaverei und Kinderrechte. Gemeinsames Projekt der Jahrgänge 6-13 der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen.  Schauspiel, Musik und Tanz der Schüler der GGSNk. Spielleitung: Jan Kunold, Christine Münster-Domke, Musik Schüler der GGS unter Leitung von Daniel Osorio

 

Alle haben etwas Besonderes erlebt. Viele haben es gewagt, mit Ausdrucksweisen zu experimentieren, die sie vorher gar nicht kannten. Sie sind dabei über sich hinausgewachsen. Und indem sie ihre eigenen Grenzen überschritten, fielen auch Barrieren zwischen ihnen und den Mitschülerinnen und Mitschülern aus anderen Ländern.

So ungefähr lassen sich die Aussagen zusammenfassen, mit denen Mme Maryvonne Rousseau, die Organisatorin der „5èmes Rencontres internationales de théatre scolaire“ dieses beeindruckende Festival beendete. Das, worauf Mme Rousseau an diesem Abend zurückblickte, hatte für die Schülerinnen und Schüler aus Talange und Neunkirchen schon sechs Wochen vorher begonnen.

Vom 03.04.2017 bis zum05.04.2017 trafen sich ca. 60 französische und deutsche Jugendliche im Alter von 11 bis 13 Jahren in der Jugendherberge in Daun. Arbeitsgrundlage dieses Treffens war das französische Jugendbuch „Exil En Pays Humain“ von Isabelle Meyer. Eine junge Fee muss das Feenreich verlassen und flüchtet ins Land der Menschen. Hier ist sie eine Fremde und muss lernen, sich zurechtzufinden. In drei Workshops wurde diese Thematik bildnerisch, musikalisch und schauspielerisch bearbeitet. Daneben blieb aber auch viel Zeit, sich kennenzulernen. Der Aspekt der Begegnung stand gleichwertig neben dem der musischen Bildung. Persönliche Kontakte wurden geknüpft. Handynummern und Adressen wurden ausgetauscht. Und es entstand Vorfreude auf das Treffen am 15. Und 16. Mai 2017 in Talange.

Das Thema lautete diesmal „Migration“. Inhaltlich war das von der Arbeit in Daun nicht weit entfernt. Allerdings waren die Rahmenbedingungen diesmal ganz andere. Hier nahm man an einem internationalen Schülertheatertreffen teil. Man traf also nicht nur auf die bekannten Gesichter aus Talange, sondern auch auf Mitschülerinnen und Mitschüler aus Italien und Ungarn, die teilweise auch noch deutlich älter waren. Gearbeitet wurde in Workshops, die von professionellen Künstlern geleitet wurden. Die künstlerische Arbeit stand also eindeutig im Vordergrund. Die Arbeitsphasen waren lang und die Pausen kurz. Die Arbeitsgruppen waren in etwa zu gleichen Teilen mit Jugendlichen aus allen teilnehmenden Nationen besetzt. So waren alle gezwungen, Sprachbarrieren zu überwinden und mit Partnern aus vier Ländern zusammenzuarbeiten.

Als am Nachmittag des 16. Mai die Workshops ihre Ergebnisse präsentierten, wurde deutlich, dass sie nicht nur professionell, sondern auch leidenschaftlich gearbeitet hatten. Belohnt wurden die beeindruckenden Leistungen durch den Applaus des Publikums. Das Wertvollste, das die Schülerinnen und Schüler aber mitnehmen werden, sind bleibende Erinnerungen an besondere Erlebnisse.