30 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ganz­tags­ge­mein­schafts­schu­le Neun­kir­chen (GGS NK) hat­ten die Gele­gen­heit, durch die Teil­nah­me am Eras­mus­pro­gramm „Che­mins de Tra­ver­se“ (zu Deutsch = Schleich­we­ge) in Talan­ge, Frank­reich, teil­zu­neh­men. Hier­bei traf man auf ca. 200 wei­te­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler von Part­ner­schu­len aus Frank­reich, Ita­li­en und Ungarn und kam am Col­lège le Breuil in Talan­ge nahe Metz zusam­men. Das Eras­mus­pro­gramm läuft seit die­sem Schul­jahr und ist bis August 2020 ange­setzt.

In Talan­ge ange­kom­men wur­de unter der Pro­jekt­lei­tung von Michel Levain die teil­neh­men­den Schü­ler­schaft auf ins­ge­samt 14 ver­schie­de­ne Ate­liers ver­teilt, in denen The­men wie Tanz, Thea­ter, Mario­net­te und Video­dreh, Musik, Büh­nen­prä­senz (Kör­per und Stim­me), Szen­o­gra­phie, Mas­ken und Clowns unter der Anlei­tung von pro­fes­sio­nel­len Schau­spie­lern, Künst­lern und Musi­kern bear­bei­tet wur­den. Dies passt per­fekt zum thea­ter­päd­ago­gi­schen Kon­zept der GGS Neun­kir­chen, wie Georg Eich, betreu­en­de Lehr­kraft im Pro­jekt, zu berich­ten weiß.

Dabei ver­lang­te das durch­ge­tack­te­te Pro­gramm den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern eini­ges ab, wie Lisa Schutz-Hil­de­brandt und Kata­ri­na Vol­kert, eben­falls Leh­re­rin­nen an der GGS Neun­kir­chen, bestä­ti­gen kön­nen. Denn tags­über wur­de in den Ate­liers gear­bei­tet und Büh­nen­wer­ke wur­den erstellt, abends konn­te man ver­schie­de­ne Thea­ter­vor­füh­run­gen zu The­men wie Umwelt­ver­schmut­zung und Kli­ma­ka­ta­stro­phen wahr­neh­men. Nach der Erar­bei­tung der Büh­nen­wer­ke in den Ate­liers wur­den die diver­sen Stü­cke zum The­ma „Schleich­we­ge“ von allen Teil­neh­mern auf­ge­führt, wobei die dar­ge­stell­ten „Schleich­we­ge“ die Pro­ble­ma­ti­ken der Migra­ti­on mit Schwer­punkt Kli­ma­flücht­lin­ge behan­del­ten.

Trotz des straf­fen Ter­min­plans war es doch eine sehr tol­le Erfah­rung für die teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Phil Wil­helm, Klas­se 7c, nahm nicht nur Erfah­run­gen zur Thea­ter­ar­beit mit: „Ich habe Freun­de gefun­den, mit denen ich noch Kon­takt habe.“ Und die­sen Kon­takt kann er noch inten­si­vie­ren, denn das nächs­te Tref­fen fin­det schon im Novem­ber in Buda­pest statt, wenn wie­der arbeits­rei­che Tage mit aus­ge­füll­tem Pro­gramm auf die Schü­ler­schaft war­ten, um sie in inter­kul­tu­rel­len Begeg­nun­gen zu einem euro­päi­schen Aus­tausch zu brin­gen.

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