Mit Rock und Klassik gegen Rassismus

Unter dem Motto „Eine Schule – viele Töne“ erlebte unsere Schule am 13. März 2014 im Rahmen der inernationalen antirassistischen Woche ein eindrucksvolles Konzert gegen Rassismus. Veranstalter war die AG „Schule ohne Rassismus“ von der Schulsozialarbeit. Insgesamt 11 Musikgruppen boten ein fantastisch vielseitiges Programm, das von Percussion über klassische Musik, Rap, Rock und Metall bis Punk reichte. Neben Gruppen unserer Schule spielten auch Bands von außerhalb wie „The day we fall“, „Lars Scheider“ und „Blingpoint.“ Das Musikprogramm war so bunte, wie die AG, die es organisiert hat: bis auf vier Ausnahmen liegen die Wurzeln der 20 Teilnehmer der AG „Schule ohne Rassismus“ in der ganzen Welt – aber zu Hause sind sie alle in Neunkirchen.

In den vergangenen drei bis vier Monaten wurde intensiv an der Vorbereitung des Konzertes gearbeitet. Plakatgestaltung, Auswahl der Bands, Versorgung der Gäste mit Kuchen und Getränken – alles Schülersache. Es ist beeindruckend, was die Schüler selbstständig auf die Beine stellen, wenn sie selber für ein großes Projekt verantwortlich sind. Arijeta und Paula hatten das Plakat gestaltet, mit Geld durften sich die „Finanz-Chefs“ Dilara und Muhsin rumschlagen, die Moderation übernahmen Karina und Sophie (im Partnerlook), Christina und Aline betreuten die Bands, Eggi und Anna versorgten gemeinsam mit einem Team die Gäste mit Speisen und Getränken, Awa und Michelle verkauften Karten, Kerri Ann und Lara kümmerten sich um Ordnung und Sicherheit. Auch die andern namentlich nicht genannten AG-Mitglieder haben tatkräftig mitgeholfen. Ihnen allen gebührt ein großes Dankeschön.

„Wir wollen mit diesem Konzert ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit setzen. Wir haben die Auszeichnung ‚Schule ohne Rassismus‘ bekommen und diese Einstellung wollen wir auch nach außen tragen“, kündigt Sophie in ihrer Moderation an. Das ist vollauf gelungen. Beeindruckt vom Engagement der Schüler waren auch die „Ehrengäste“ – darunter Bürgermeister Jörg Aumann und Beigeordneter Sören Meng.

Zum Bericht der Saarbrücker Zeitung

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