Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte und ganzheitliche Methode, die physische, psychische und soziale Herausforderungen an SchülerInnen stellen. Das Erleben und Meistern dieser Herausforderungen fördert die persönliche Entwicklung und trägt dazu bei, Verantwortung zu übernehmen. Auch Problemlösungs- und Konfliktbewältigungsstrategien werden geschult und können in alltäglichen Situationen angewendet werden.

 

Die Erlebnispädagogik hat eine lange Tradition an der GGS Neunkirchen. Als einzige Schule im Saarland verfügt sie über eine komplette eigene Kajakausstattung inklusive der Boote und einem Bootsanhänger, außerdem über eine Kletterwand im Schulhof. Neben der Kajak-AG gibt es eine Arbeitsgemeinschaft Klettern und eine Abenteuer-AG.

 

Charakteristische Merkmale der Erlebnispädagogik sind Handlungsorientierung und Ganzheitlichkeit: durch tätige Auseinandersetzung mit einer Aufgabe machen Kinder und Jugendliche eigene Erfahrungen, wobei Körper, Verstand und Emotionen gleichermaßen beteiligt sind

  • Lernen in Situationen mit Ernstcharakter
  • Gruppenorientierung: Dynamik in Gruppen fördert soziale Kompetenzen und Kooperation
  • Erlebnischarakter: die Lernsituationen sind außergewöhnlich, nicht alltäglich und ermöglichen auch Grenzerfahrungen
  • Hohe Motivation durch freiwillige Teilnahme
  • Transfer: Problemlösungs- und Konfliktbewältigungsstrategien werden

auf alltägliche Situationen transferiert.

 

Die GGS Neunkirchen bietet erlebnispädagogische Aktivitäten in den Mittagsfreizeiten und AGs, in Form von Tagesprojekten, Schullandheimaufenthalten und erlebnispädagogischen Klassenfahrten an. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Naturerfahrungen, Kanufahren, Klettern, Skifahren und anderen Outdoor-Aktivitäten. Jede Schülerin und jeder Schüler hat die Möglichkeit, an einer erlebnispädagogischen Freizeit teilzunehmen.