Die GGS Neunkirchen sieht es als ihre Aufgabe an, alle SchülerInnen so zu fördern, dass sie den für sie bestmöglichen Schulabschluss erreichen und ihre Persönlichkeit entfalten können. Der beste Weg dahin ist ein kooperatives Miteinander in heterogenen Lerngruppen von SchülerInnen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen.

Kein Schüler an der GGS Neunkirchen soll aufgrund seiner sozialen oder kulturellen Herkunft oder seines Förderbedarfs ausgegrenzt werden. Die GGS Neunkirchen praktiziert kooperative Lernformen in heterogenen Lerngruppen. Die Heterogenität der Lerngruppen soll sich dabei auf das Geschlecht, die Leistungsfähigkeit, das Verhalten und die Teamfähigkeit beziehen. Auch die Übernahme von Verantwortung füreinander ist ein Ziel der Schule.
Inklusion bedeutet an der GGS Neunkirchen, dass jeder Schüler die bestmögliche Förderung je nach individuellen Stärken, Schwächen und Neigungen erhält. Die Unterschiede in Herkunft, Konfession, Intellekt, Hautfarbe, Muttersprache sehen wir dabei als Bereicherung und als Grundlage zum Miteinander leben und lernen.

SchülerInnen mit Schwierigkeiten im Verhalten begegnet die Schule mit einer gestaffelten Reihenfolge von protokollierten Standortgesprächen. Entsprechend der Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation wird dort zunächst ein gemeinsames Problemverständnis hergestellt. Dann werden konkrete Schwierigkeiten und Ressourcen besprochen, es werden Ziele vereinbart, die nach einer festgelegten Zeit überprüft werden.. An diesen Standortgesprächen sind zuerst Eltern, SchülerInnen und TutorInnen beteiligt, später auch die Schulsozialarbeit und die Schulleitung. Bei nachhaltigem Bestehen der Probleme wird die Klassenkonferenz einbezogen.