Theatertage mit dem „Collège le Breuil de Talange“

Alle haben etwas Besonderes erlebt. Viele haben es gewagt, mit Ausdrucksweisen zu experimentieren, die sie vorher gar nicht kannten. Sie sind dabei über sich hinausgewachsen. Und indem sie ihre eigenen Grenzen überschritten, fielen auch Barrieren zwischen ihnen und den Mitschülerinnen und Mitschülern aus anderen Ländern.

So ungefähr lassen sich die Aussagen zusammenfassen, mit denen Mme Maryvonne Rousseau, die Organisatorin der „5èmes Rencontres internationales de théatre scolaire“ dieses beeindruckende Festival beendete. Das, worauf Mme Rousseau an diesem Abend zurückblickte, hatte für die Schülerinnen und Schüler aus Talange und Neunkirchen schon sechs Wochen vorher begonnen.

Vom 03.04.2017 bis zum05.04.2017 trafen sich ca. 60 französische und deutsche Jugendliche im Alter von 11 bis 13 Jahren in der Jugendherberge in Daun. Arbeitsgrundlage dieses Treffens war das französische Jugendbuch „Exil En Pays Humain“ von Isabelle Meyer. Eine junge Fee muss das Feenreich verlassen und flüchtet ins Land der Menschen. Hier ist sie eine Fremde und muss lernen, sich zurechtzufinden. In drei Workshops wurde diese Thematik bildnerisch, musikalisch und schauspielerisch bearbeitet. Daneben blieb aber auch viel Zeit, sich kennenzulernen. Der Aspekt der Begegnung stand gleichwertig neben dem der musischen Bildung. Persönliche Kontakte wurden geknüpft. Handynummern und Adressen wurden ausgetauscht. Und es entstand Vorfreude auf das Treffen am 15. Und 16. Mai 2017 in Talange.

Das Thema lautete diesmal „Migration“. Inhaltlich war das von der Arbeit in Daun nicht weit entfernt. Allerdings waren die Rahmenbedingungen diesmal ganz andere. Hier nahm man an einem internationalen Schülertheatertreffen teil. Man traf also nicht nur auf die bekannten Gesichter aus Talange, sondern auch auf Mitschülerinnen und Mitschüler aus Italien und Ungarn, die teilweise auch noch deutlich älter waren. Gearbeitet wurde in Workshops, die von professionellen Künstlern geleitet wurden. Die künstlerische Arbeit stand also eindeutig im Vordergrund. Die Arbeitsphasen waren lang und die Pausen kurz. Die Arbeitsgruppen waren in etwa zu gleichen Teilen mit Jugendlichen aus allen teilnehmenden Nationen besetzt. So waren alle gezwungen, Sprachbarrieren zu überwinden und mit Partnern aus vier Ländern zusammenzuarbeiten.

Als am Nachmittag des 16. Mai die Workshops ihre Ergebnisse präsentierten, wurde deutlich, dass sie nicht nur professionell, sondern auch leidenschaftlich gearbeitet hatten. Belohnt wurden die beeindruckenden Leistungen durch den Applaus des Publikums. Das Wertvollste, das die Schülerinnen und Schüler aber mitnehmen werden, sind bleibende Erinnerungen an besondere Erlebnisse.

Filmprojekt gegen Rassismus

Gemeinsam mit dem Filmemacher Thomas Altmayer produzierte die AG „Schule ohne Rassismus“ an einem Projekttag einen Film über ein interethnisches Essen. Der Dokumentarfilm begleitet Schüler beim Einkauf, dem Kochen und der gemeinsamen Mahlzeit. Während Rezepte ausgetauscht und die Speisen zubereitet werden, berichten syrische und kurdische Schüler von ihren Fluchterfahrungen und ihren Erlebnissen bei der Ankunft in Deutschland.  Dabei produzierten die Schüler aus den Jahrgängen 9 und 10 unter der Anleitung von Thomas Altmayer selbst das Drehbuch für den Kurzfilm und übernahmen am Drehtag Regie und Kameraarbeit.

Der Film und das Projekt zeigen, dass Ängste und Vorurteile sich nur durch gemeinsames Arbeiten und das dabei statt findende Kennen lernen  überwinden lassen – und wo könnte das  besser gelingen als beim Kochen und Essen.

Lars Bieringer, Leiter der AG „Schule ohne Rassismus“, erklärt, dass das Projekt versuche über die praktische gemeinsame Arbeit Kontakte herzustellen und zu vertiefen. Ziel des Projektes, das im Rahmen des Programms „Partnerschaft für Demokratie“ entstand, welches Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ist, ist es, Medien- und Kommunikationskompetenz sowie Teamfähigkeit zu vermitteln. In der AG arbeiten deutsche Schüler, in Deutschland geborene Schüler mit Migrationshintergrund zusammen, vergleichen ihre Lebenserfahrungen und entwickeln Ideen durch das gemeinsame Arbeiten an Projekten.

Der Kurzfilm wird nach seiner Fertigstellung in den nächsten Wochen auch auf der Homepage unter dem Menüpunkt „Service/Radio und Fernsehen“ zu finden sein.

Die Klasse 5d stärkt ihre Gemeinschaft

Am 03.04.2017 absolvierte die Klasse 5d der GGS Neunkirchen zusammen mit der Schulsozialarbeit einen gemeinsamen Projekttag zum Thema „Klassengemeinschaft“. Das Ziel war es, das Miteinander innerhalb der Klasse zu stärken und Strategien zu entwickeln, um Konflikte friedlich zu lösen.
Zu Beginn des Tages fand eine kleine Einführungsstunde statt, in der die Schüler ihre Erwartungen an diesen Tag schildern konnten. Anschließend ging es mit der Klasse in die Sporthalle, um verschiedene kooperative Spielformen durchzuführen. Nach dem klassischen Seil-Laufen und einer Abwandlung des Spiels Reise nach Jerusalem, bestand die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler darin, ihren „blinden Partner“ durch einen Parkour von Sportgeräten zu führen. Hierbei standen das gegenseitige Vertrauen und das konzentrierte Zuhören im Vordergrund der Übung.
Nach einer wohlverdienten Pause an der frischen Luft und einer kleinen Stärkung, wurden im Klassenverband über beispielhafte Konfliktsituationen Gesprächsregeln erarbeitet, die den Schülern in Zukunft dabei helfen sollen, Konflikte friedlich und konstruktiv zu lösen. Zur Erinnerung bzw. als kleine Gedankenstütze wird in der Klasse ein Plakat mit diesen Regeln aufgehängt.
In den letzten zwei Stunden des Tages wurden im Park weitere Kooperationsspiele durchgeführt, bei denen die Schüler abermals zusammenarbeiten mussten, um bestimmte Aufgaben oder Probleme zu lösen. In einer abschließenden Feedback-Runde zum Projekttag gab es für alle die Möglichkeit, sich über die gemachten Erfahrungen des Tages zu äußern. Im Großen und Ganzen empfanden die Beteiligten diesen Tag als gewinnbringend. Es gab natürlich Momente, an denen nicht sofort die passende Lösung zur Bewältigung der Situation gefunden wurde, aber die Klasse hat gezeigt, dass sie gut als Team zusammenarbeiten kann und auf gegebene Schwierigkeiten reagieren konnte.

 

Flaschendeckel gegen Kinderlähmung

Vor einigen Wochen startete Religionskurs im Jahrgang eine ungewönliche Sammelaktion: Im Kurs und zu Hause werden fleißig Flaschendeckel von Pfandflaschen und Tetra-Paks gesammelt. Hintergrund der Aktion ist eine Spendenaktion, die für je 500 gespendete Deckel einem Kind in einem  Entwicklungsland eine Impfung gegen Kinderlähmung ermöglicht. 10 000 Deckel hat sich der Kurs zum Ziel gesetzt und das Sammelfieber greift um sich: Auch im Jahrgang 5 gibt es eine Gruppe, die mitsammelt. Wer Lust hat das Projekt zu unterstützen kann sich mit den Schülern des Jahrgangs 10 in Verbindung setzen, welche die Aktion koordinieren. Also bei dieser Aktion besser Deckel ab  statt Deckel drauf!

Theaterklasse 5b zu Besuch im Theater Überzwerg

Die Theaterklasse 5b der GGS Neunkirchen wurde ausgewählt das neue Stück des Theaters Überzwerg „Nathans Kinder“ als Premierenklasse zu begleiten. Über diese besondere Ehre freuten sich die 5. Klässler sehr. So waren die Schülerinnen und Schüler zu Gast bei einer Lesung, einer der letzten Proben und der Premiere am Sonntag, dem 05.03.17.

Beim ersten Besuch im Theater Überzwerg konnte man den Kindern ihre Nervosität und aufgeregte Spannung deutlich anmerken- was würde sie erwarten und was könnte auf sie zukommen?

Nach einer Lesung des Stückes „Nathans Kinder“ mit den Schauspielern war im nachfolgenden Gespräch auch die Meinung der Schülerinnen und Schüler der GGS Neunkirchen gefragt. Immerhin setzt das Überzwerg dieses Stück für Kinder ab 10 Jahren an. Es wurde im Gespräch zwischen Schülern und Schauspielern und Regisseurin deutlich, dass die Kinder herausgefiltert haben, wo die Problematik zwischen den großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam liegt und sie die vereinfachte Variante von Lessings Ringparabel verstanden haben, nämlich, dass eigentlich keine Religion besser ist als die andere.

Vom zweiten Besuch waren die Schüler sehr beeindruckt, dass Stück nun als Schauspiel auf der Bühne zu sehen und sie zeigten sich begeistert davon die Schauspieler und andere Beteiligten befragen zu können.

Der Höhepunkt war natürlich die Premiere. Die Schüler sahen nun die endgültige Fassung des Stückes und sogen die völlig andere Atomsphäre – mit großem Publikum und tosendem Applaus – in sich auf. Auch der Besuch der Schauspieler hinter der Bühne wird den Schülern sicher lange in Erinnerung bleiben.

Auf alle Fälle empfiehlt die Theaterklasse 5b der GGS Neunkirchen den Besuch des Stückes „Nathans Kinder“ im Theater Überzwerg.

 

9a zu Gast im Bundeskanzleramt

Die Klasse 9a der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen hat auf ihrer Abschlussfahrt nach Berlin Peter Altmaier im Bundeskanzleramt besucht und fast eine Stunde lang mit ihm geredet und diskutiert. Ein außergewöhnliches Erlebnis für die Jugendlichen und ihre Begleiter.

Eine Abschlussfahrt ist ohnehin ein besonderes Ereignis im Schulleben, aber wenn man auf seiner Abschlussfahrt noch einen der wichtigsten Politiker Deutschlands trifft, dann ist das unvergesslich – und natürlich auch etwas aufregend.

Schon die Sicherheitsvorkehrungen vor dem Eintreten in das Bundeskanzleramt beeindrucken die Schüler_innen: Ausweiskontrolle, Durchleuchten der Taschen und Rucksäcke, Metalldetektoren und viele ernst dreinschauende Sicherheitskräfte. Endlich im Gebäude tut die Architektur das ihrige, das ganze Ambiente führt dazu, dass sich die 30 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren ganz von selbst vorbildlich verhalten.

Das Gespräch zwischen den Jugendlichen und  Peter Altmaier findet im großen Bankettsaal statt. Zu Beginn sind alle ein wenig schüchtern und mancher Jugendliche fragt sich beim Hinsetzen, welche berühmten Persönlichkeiten vor ihm schon auf diesem Stuhl gesessen hat. Aber die Scheu ist schnell überwunden, denn Peter Altmaier zeigt sich offen, freundlich und sehr natürlich. Nichts wirkt dabei aufgesetzt oder gespielt. Die Unterhaltung dreht sich um Persönliches, die Schüler_innen sprechen mit dem Kanzleramtsminister aus Rehlingen-Siersburg über mögliches Heimweh ins Saarland, nach seinem Alltag im Amt und sie wollen wissen, wie die Zusammenarbeit mit der Kanzlerin ist. Schnell werden auch schwierige Themen angesprochen und die Jugendlichen fragen nach der Flüchtlingspolitik, der Glaubwürdigkeit der Politiker und den Möglichkeiten des einzelnen Bürgers, Einfluss zu nehmen. Die Antworten Peter Altmaiers sind nie ausweichend, aber immer verständlich und lassen erkennen, dass er die Fragen und die Schüler_innen sehr ernst nimmt.

Nach einer knappen Stunde muss Peter Altmaier wieder an seine Arbeit im Büro, während die Schüler_innen sich weitere Räume des Bundeskanzleramtes anschauen, die man sonst höchstens in den Nachrichten sieht, z.B. den Saal, in dem das Bundeskabinett regelmäßig tagt oder einen abhörsicheren Konferenzraum. Der Gang in den gegenüberliegenden Bundestag, das Aufsteigen in die Kuppel und der Blick über die Hauptstadt schließen den Tag ab.

Am Ende des Besuches steht für alle fest, dass Politiker auch Menschen sind, die – egal, ob man ihre politische Meinung teilt oder nicht –sympathisch sein können.

 

Theaterworkshop des „Überzwerg“ an der GGS Neunkirchen

Am 04.11. und am 09img_3837.11.16 war die Theaterpädagogin Ela Otto zu Gast an der GGS Neunkirchen. Die Workshops erfreuten Schüler der Klassenstufe 5 und 6 gleichermaßen. Beide Workshops standen unter dem Thema „Märchen“. In der Vorweihnachtszeit sind Märchen immer wieder beliebte Unterrichtsthemen. Damit die Schüler leichter in den Workshop einsteigen und auch die Theaterpädagogin Ela Otto besser kennenlernen konnten, wurde der Tag mit verschiedenen Konzentrationsspielen wie „Hi-Ha-Ho“ und „Ninja“ begonnen, dabei war die Aufmerksamkeit und Schnelligkeit der Schüler gefordert.

img_3843Durch diese Spiele entstand eine angenehme Atmosphäre und die Schüler konnten dabei aufgrund ungewollter Fehler lachen und waren nach diesen ersten Stunden richtig locker und gut gelaunt. Nach der Mittagspause wurden die Schüler in Gruppen mit jeweils 3 Schülern eingeteilt, dort mussten sie die folgenden Rollen „König“, „Diener“ und „Knecht/Dienstmagd“ aufteilen und einen kleinen Dialog sprechen und spielen. Dieses Rollenspiel wurde noch erschwert, in dem sich die Gruppen entscheiden mussten, ob sie den Dialog in einer anderen Art und Weise vorspielen wollen, wie z.B. als Komödie oder in Zeitlupe. Dabei war schauspielerisches Können und Konzentration gefordert. Alle hatten dabei mächtig Spaß und bemerkten zudem, dass man mit jedem in der Theaterklasse gut zusammenarbeiten kann.

Die letzten beiden Stunden des Workshops standen nun unter dem Motto „Märchen spielen“ – jeder Schüler sollte eine Märchenfigur, ein Tier oder einen Gegenstand auf eine Karteikarte schreiben, diese Karteikarten wurden dann gut durch gemischt und Ela Otto zog nun blind Kärtchen und ließ so immer zwei Schüler inmitten der Klasse auftreten und die Märchenfiguren oder Tiere trafen aufeinander und die Aufgabe der Schüler war es nun in einer Art Improvisationstheater aufeinander zu treffen. Dabei zeigten die Schüler, was in ihnen steckte und verborgene Talente kamen zum Vorschein . So endete der Tag mit voller Zufriedenheit und alle Beteiligten freuen sich schon auf die Weiterführung des Workshops in zwei Wochen.

Vorstellung des neuen Fachs „Bewegung und Gesundheit“

Vor einem halben Jahr hat die GGSNK das neue Unterrichtsfach „Bewegung und Gesundheit“ in den Lehrplan aufgenommen. Ziel des Wahlpflichtfachs ist es, Bewegungsfreude und Gesundheitsbewusstsein zu entwickeln. Im Fach Bewegung und Gesundheit steht die Vernetzung von Theorie und Praxis im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, in einzelnen Sportarten Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, die über die Anforderungen im normalen Sportunterricht gehen. Im praktischen Teil soll besonderen Wert auf die individuelle Leistungssteigerung unter dem Aspekt des persönlichen Erfolgserlebnisses gelegt werden.

Die Förderung sportlicher Spitzenleistungen steht nicht im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen sportlichen Leistungsfähigkeiten sollen in der Kooperationsfähigkeit gefördert werden. Sie sollen befähigt und motiviert werden, Sportarten in Theorie und Praxis zu erlernen und selbst zu erleben, so dass sie auch über die Schulzeit hinaus aktiv Sport treiben und andere im Sporttreiben unterstützen. Die gesundheitliche Bedeutung des Sports steht dabei stets im Vordergrund.

Parallel zum Sportunterricht bereiten die Schüler wöchentlich eine gesunde Mahlzeit zu. Gemeinsame Kursaktivitäten, wie zum Beispiel der Unterrichtsgang zur Rehapraxis Deubel, bereichern dabei den Schulalltag. In einer ersten Runde wurde den Kindern die Vielfältigkeit der Berufsbilder der Beschäftigten einer Rehapraxis nähergebracht. Beeindruckt waren die Schüler vor allem von der Vielzahl der Fitnessgeräte, die sie unter fachlicher Anleitung von Herrn Thomas König ausprobieren durften. Die vielen Fragen der Kinder im Anschluss zeigten, dass das Interesse der Kursmitglieder außerordentlich hoch war.

Biketour zur Werns Mühle

Wieder einmal hat sich eine Schülergruppe der GGSNK zusammen mit ihrer Lehrerin, S. Weimann-Müller und ihrem Lehrer, M. Hasemann, bemüht, dem Namen des Unterrichtsfaches „Bewegung und Gesundheit“ gerecht zu werden. Um das Sozialverhalten sowie die konditionellen Fähigkeiten zu fördern, aber auch um das Gesundheitsbewusstsein zu wecken, radelte die Gruppe von Neunkirchen über Hangard nach Fürth zur Werns Mühle.

Was für diejenigen, deren Beine hinreichend konditioniert waren, eine bequeme Fahrt über rund dreißig Kilometer bedeutete, wurde für andere eine rotgesichtige Herausforderung. Die Radsporteuphorie währte, bis der Anstieg zum Eberstein hinauf begann. Mit wachsender Steigung spürte manch einer in seinen Schenkeln jeden Muskel und wünschte sich, er hätte mehr Fleisch auf den Knochen. Nachdem die Hälfte der Strecke geschafft war, sorgten zwei Experten, Herr Wern und Herr Keller, dafür, dass die Schüler der 7. Klasse Unterricht zum Anfassen erlebten:
Die Mühle wurde mittels Motor in Schwung versetzt, Rapssamen verarbeiteten die Schüler mit der Handmühle zu Öl, Walnüsse trennten sie mithilfe der Knackmaschine von der harten Schale, kosteten verschiedene Ölsorten mit Brot, das vornehmlich aus regionalen Rohstoffen hergestellt wurde und genossen einen Apfelkarottensaft, den sie selbst produzierten. Während des Ölmühlenbesuchs nutzten die Radsportler nicht nur die Gelegenheit einem Mühlenbesitzer sowie einem Gastronom über die Schulter zu schauen, sondern lernten hautnah, dass fettlösliche Vitamine vom Körper nur aufgenommen werden, wenn in der Nahrung geringe Mengen Fett enthalten sind.

An der Schule wieder angekommen, versammelt vor dem Radkeller, der sich unmittelbar in der Nähe des schuleigenen Walnussbaumes befindet, wurde beschlossen, diesen Tagesausflug auszuweiten, indem er regulärer Bestandteil des Unterrichtsfaches werden soll. Die Ernte der diesjährigen Walnüsse wird nicht der Natur überlassen, sondern mit eigener Muskelkraft an der Werns Mühle zu Öl verarbeitet. Was die Schülerinnen und Schüler des Unterrichtsfaches „Bewegung und Gesundheit“ während des außerschulischen Unterrichts lernten, werden sie so schnell nicht wieder vergessen. Die Freude an der Bewegung und das Wecken des Gesundheitsbewusstseins standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Entwicklung der Teamfähigkeit und das Durchhaltevermögen.

SV Seminar in Oberthal

Vom 13. bis 14.März arbeitete unsere Schülervertretung zusammen mit ihren Verbindungslehrern wieder zwei Tage in Oberthal an neuen Ideen für unsere Schule.

Zu Beginn des Seminars fassten wir unsere durchgeführten Projekte im letzten Jahr zusammen und besprachen, was wir in diesem Jahr wieder übernehmen und eventuell verbessern können.
Die Aktionen im letzten Jahr waren unter anderem:
die Ostereiersammelaktion für die neuen 5er, die Durchführung der Schülersprecherwahl, der Verkauf von Obstbechern, Führungen am Tag der offenen Tür und die Weihnachtsaktionen, wie z.B. der Besuch der Wärmestubb, die Geschenkeaktion und der Waffelverkauf am Weihnachtsmarkt.

Die Zeit wurde auch genutzt, um intensiv an neuen Ideen und Projekten zu arbeiten.
Voller Tatendrang gehen wir auch in diesem Jahr unsere Planungen an und hoffen diese wieder in die Tat umsetzen zu können.

Infos über die SV findet ihr demnächst in unserem neuen Infokasten in der Cafeteria.

Schüler, die Interesse haben, sich an der Arbeit der Schülervertretung zu beteiligen und die SV zu unterstützen sind herzlich willkommen und können sich jederzeit bei unseren Schülersprechern Mike McQuade (8d) oder Tim Schmitt (9e) melden oder einfach bei einer der nächsten SV Sitzungen vorbeikommen. Die Termine findet ihr am Digitalen Brett oder in unserem Schaukasten.